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Christus, das Ideal des Priesters

Autor/in: Dom Columba Marmion

Artikel-Nr.: 1731

 

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Produktinformationen "Christus, das Ideal des Priesters"

Dom Marmion hat als Abt von Maredsous zu Lebzeiten durch einen seiner Mönche die drei ersten Bände seines Christus-Werkes herausgeben lassen: Christus, das Leben der Seele, Christus in seinen Geheimnissen und Christus, unser Ideal. Der Trilogie fehlte die Krönung, jener Teil, den Marmion den Priestern gewidmet hatte. Erst im Jahre 1951/52 haben Mönche der Abtei Maredsous das letzte Buch herausgebracht, das nun erneut vorliegt, nachdem es lange nicht mehr erhältlich war: Christus, das Ideal des Priesters.

Dieses wundervolle Buch Dom Marmions erinnert unwillkürlich an die Priesterenzyklika Haerent animo des heiligen Papstes Pius X. Dom Marmion steckt dem Priester ein hohes Ziel, geleitet ihn klug und sicher auf dem Weg dahin, stellt jedoch keine überspitzten Forderungen. Auf Schritt und Tritt erkennt man den Theologen aus bester Schule, aber ebenso sehr den im geistlichen Leben erfahrenen und im innigsten Verkehr mit Gott beheimateten Ordensmann. Der hervorragende Seelenführer weiß das Wesentliche vom Nebensächlichen zu unterscheiden, fordert Großes ohne zu entmutigen, und betont immer wieder die übernatürliche Kraft der priesterlichen Weihe- und Standesgnade. In echt benediktinischem Geist erschließt er dem Priester den unerschöpflichen Reichtum der Heiligen Schrift, des Missale und des Breviers. 

Angesichts der reichen Inhalts kann hier nur angedeutet werden, was es enthält: Das Priestertum Christi, von dem das erste Kapitel handelt, ist Ursprung und Vorbild für jegliches Priestertum und alle priesterliche Heiligkeit. Der Priester muß aus dem Glauben leben, der Sünde absterben, braucht den Geist der Zerknirrschung, der Demut, der Gottesverehrung. Das Hauptgebot der Liebe gilt für ihn besonders. Was vollends über das heilige Meßopfer, die heilige Kommunion, das Brevier und die Betrachtung gesagt wird, was in den Kapiteln "Priester und Heiliger Geist", "Heiligung durch den Alltag" und "Maria und der Priester" steht, müßte jeder Priester und Priesteramtskandidat selber lesen oder vielmehr betrachten. 

In dieser deutschen Übersetzung liest sich das Buch wie ein Original. Der ungekünstelte, warme Herzenston der Sprache Dom Marmions ist vorzüglich getroffen. Die Verdeutschung verwischt keineswegs den überwältigenden Eindruck dieser Priesterkonferenzen, daß hier ein heiligmäßiger Mönch spricht, der aus der Fülle der Heiligen Schrift, der kirchlichen Lehre und der reifsten persönlichen Erfahrung schöpft. Prof. Anton Rohrbasser

Aus dem Geleitwort zur Neuausgabe von Bischof Gregor Maria Hanke, Eichstätt: Die Betrachtungen Dom Marmions kreisen, gemäß dem scholastischen Grundsatz agere sequitur esse, um den sakramentalen Charakter des Priestertums. ... Mit seinen Überlegungen zum sakramentalen Charakter des Priestertums wollte der Abt von Maredsous seine Mitbrüder im geistlichen Amt dazu anleiten, die Gabe, die sie bei ihrer Weihe empfangen haben, mit liebender Aufmerksamkeit zu betrachten. Diese Kontemplation des eigenen Seins leitet den Priester zu einem Leben in größerer Treue, Freude und Liebe an. 

Dom Columba Marmion wurde im Jahre 2000 von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen. 

Hardcover
392 Seiten
15 x 21,5 cm

 

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