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Der Ultramontane - Alle Wege führen nach Rom

Autor/in: Martin Mosebach

Artikel-Nr.: 1722

 

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Produktinformationen "Der Ultramontane - Alle Wege führen nach Rom"

Aktuell hat er eine lebhafte Kontroverse ausgelöst durch den Abdruck eines Diskussionspapiers in der Berliner Zeitung und der Frankfurter Rundschau, in dem er die Strafwürdigkeit von Blasphemie und den Ernst der Kunst diskutierte: Martin Mosebach. Selbstbewusst tritt Mosebach für seinen katholischen Glauben ein. Für seinen Essay wurde er als Reaktionär und religiöser Eiferer, als höchst gefährlich, irritierend und ignorant bezeichnet, seine Haltung sei eine Pose und er gieße Öl ins Feuer. Dennoch: unbestritten ist er ein Schwergewicht in der deutschen Literaturlandschaft. Unter dem Titel „Der Ultramontane – Alle Wege führen nach Rom“ hat er nun neben seinem viel diskutierten Blasphemie-Text „Vom Wert des Verbietens“, der ursprünglich nur als Diskussionsgrundlage für ein wissenschaftliches Seminar dienen sollte und dem ein bisher unveröffentlichter Kommentar angehängt ist, eine Sammlung von Essays veröffentlicht, die er zu Themen rund um das Christentum verfasst hat. Im einleitenden Text, der sich auf den Buchtitel bezieht, beschreibt Mosebach seine eigene Position. Immer ein bisschen aus der Zeit gefallen, nicht nur irdischen, staatlichen, gesellschaftlichen Gesetzen und Regeln verpflichtet, sondern stets und zuerst einer übergeordneten Instanz gegenüber loyal, dem Papst nämlich als Gottes Stellvertreter auf Erden – das zeichnet den ultramontanen Katholiken aus. Die Essays, zum Beispiel zu Rom als der sich ewig wandelnden und doch beständig bleibenden Stadt, zum „Lob der Lourdes-Madonna“, die als Kommoden-Heilige unterschätzt wird und deren Erscheinung Mosebach durch seine Überlegungen philosophische Tiefe verleiht, oder über das Beten und seine Rituale, zeigen einmal mehr analytische Tiefenschärfe und eine schier unerschöpfliche Fülle an Details und überraschenden Zusammenhängen. 

gebunden
160 Seiten
14 x 22 cm

 

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